Mobilität bedeutet Lebensqualität und Selbstbestimmung – dies gilt in besonderem Maße für Senioren. Denn mit zunehmendem Alter entstehen oft körperliche Einschränkungen, die die gewohnte Bewegungsfreiheit beeinträchtigen können. Moderne Hilfsmittel und Dienstleistungen, von Gehhilfen bis Elektrorollstühlen für Senioren, ermöglichen es dann, die Mobilität älterer Menschen zu erhalten, damit sie weiterhin ein aktives, selbstbestimmtes Leben führen.

Wenn die Beine schwächer werden: Gehhilfen für Senioren

Gehschwierigkeiten im Alter sind ein weit verbreitetes Phänomen. Etwa jeder vierte Mensch über 65 Jahre ist in seiner Mobilität eingeschränkt. Die häufigsten Ursachen sind Arthrose, Osteoporose, Schlaganfall oder allgemeine Muskelschwäche. Moderne Gehhilfen für Senioren bieten wirksame Unterstützung, um diese Herausforderungen zu meistern.

Die Palette der verfügbaren Gehhilfen für Senioren reicht vom einfachen Gehstock bis zum hochtechnisierten Rollator. Gehstöcke eignen sich bei leichten Gleichgewichtsproblemen, während Unterarmgehstützen, früher „Krücken“ genannt, bei stärkeren Einschränkungen eine bessere Gewichtsverteilung ermöglichen.

Der Rollator als Alternative

Besonders bewährt haben sich Rollatoren als Gehhilfen für Senioren. Diese vierrädrigen Gehwagen bieten einerseits Stabilität beim Gehen, andererseits verfügen sie meist über zusätzliche praktische Funktionen wie eine Sitzfläche zum Ausruhen und einen integrierten Korb zum Beispiel.

Moderne Gehhilfen für Senioren sind meist leichtgewichtig konstruiert, lassen sich zusammenklappen und verfügen über ergonomische, höhenverstellbare Handgriffe. Zuverlässige, leicht zu bedienende Bremsen sorgen für zusätzliche Sicherheit.

Eine spezielle Lösung: Der Rollator für die Wohnung

Ein spezieller Rollator für die Wohnung unterscheidet sich ein wenig von seinem Outdoor-Gegenstück. Rollatoren für die Wohnung sind schmaler gebaut, um durch Türrahmen und enge Flure zu passen. Die Räder sind kleiner und oft aus weicheren Materialien gefertigt, um Bodenbeläge zu schonen.

Gehschwierigkeiten im Alter zeigen sich zwar nicht zuerst in den eigenen vier Wänden, sondern eher bei längen Wegen wie zum Beispiel zu Einkäufen oder zum Arztbesuch, aber irgendwann können auch Wege innerhalb der eigenen vier Wände zur Herausforderung werden. Ein Rollator für die Wohnung bietet hier die nötige Unterstützung.

Wenn das Gehen schwer fällt

Gehschwierigkeiten im Alter entstehen durch ganz unterschiedliche, gesundheitliche Faktoren. Wichtig ist es, frühzeitig professionelle Hilfe zu suchen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Gehschwierigkeiten im Alter können aber auch psychische Auswirkungen haben. Die Angst vor Stürzen führt häufig zu weiterer, selbst auferlegten Aktivitätseinschränkung. Moderne Gehhilfen für Senioren können diesen Teufelskreis durchbrechen und Sicherheit zurückgeben.

Elektromobile und Rollstühle: Erweiterte Mobilität

Für Senioren mit stark ausgeprägten Gehschwierigkeiten bieten Rollstühle oder Elektromobile im Alter eine Alternative zu herkömmlichen Gehhilfen für Senioren. Elektromobile sind besonders für ältere Personen geeignet, die zwar noch über eine gewisse Gehfähigkeit verfügen, aber speziell lange Strecken nicht mehr bewältigen können.

Fahrdienste für Senioren: Mobilität mit PS

Nicht immer reichen Hilfsmittel zur Unterstützung aus, um ältere Menschen mobil zu erhalten. Manchmal müssen es spezialisierte Fahrdienste für Senioren sein. Dieser Service ist auf die besonderen körperlichen Anforderungen älterer Menschen eingestellt und bieten oft mehr als nur eine Fahrt von A nach B.

Ein professioneller Fahrdienst für Senioren verfügt über entsprechend ausgebildete Fahrer und vor allem über rollstuhlgeeignete Fahrzeuge. Viele Anbieter helfen beim Ein- und Aussteigen und begleiten ihre Fahrgäste bis zur Haustür. Diese persönliche Betreuung ermöglicht es auch Senioren mit stärkeren Einschränkungen, wichtige Termine wahrzunehmen.

Einige Kommunen haben spezielle Fahrdienste für Senioren eingerichtet, die kostengünstig – mancherorts sogar kostenlos – Fahrten zu Ärzten, Einkaufszentren oder kulturellen Veranstaltungen anbieten.

Beratung und Finanzierung

Die Auswahl der passenden Mobilitätshilfe kann nur individuell erfolgen. Ein Beratungsgespräch mit einem Physiotherapeuten und im Sanitätshaus hilft meistens dabei, die optimale Lösung zu finden. Die meisten Hilfsmittel können dort auch vor dem Kauf getestet werden.

Viele Mobilitätshilfen werden von der Kranken- oder Pflegeversicherung bezuschusst. Ein Rollator für die Wohnung oder für draußen kann bei entsprechender medizinischer Verordnung als Hilfsmittel beantragt werden. Auch für die Fahrdienste gibt es unter bestimmten Voraussetzungen Kostenübernahmen.

Sicherheit und Hilfe im Notfall: der Hausnotruf

Ein aktives und mobiles Leben im Alter bringt leider auch gewisse Risiken mit sich. Ob beim Spaziergang mit dem Rollator, bei der Nutzung verschiedener Gehhilfen für Senioren – zu Hause oder unterwegs, Notfälle können überall auftreten. Besonders für unsichere Personen mit Gehschwierigkeiten im Alter ist die Gewissheit wichtig, dass im Ernstfall schnell professionelle Hilfe zur Verfügung steht.

Hier zeigt sich der große Vorteil eines modernen Hausnotrufsystems. Während Fahrdienste die Mobilität nach draußen unterstützen und Gehhilfen die körperliche Bewegung erleichtern, sorgt der Hausnotruf für die nötige Sicherheit im Alltag. Mit nur einem Knopfdruck können Sie rund um die Uhr qualifizierte Hilfe erreichen.

Das Hausnotrufsystem von HelpPhone begleitet Sie überall hin und gibt Ihnen die Sicherheit für ein selbstbestimmtes Leben. Sprechen Sie mit unserem Kundensupport über die verschiedenen Varianten.