HelpPhone Notrufsysteme
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Für alleinlebende und alleinstehende Menschen endet ein Krankenhausaufenthalt oft nicht mit der sofortigen Rückkehr nach Hause. Gerade Senioren oder hilfebedürftige Menschen stehen häufig vor dem Problem, dass die notwendige Versorgung im Anschluss zum Beispiel an eine OP nicht lückenlos organisierbar ist. Für solche Situationen gibt es die Übergangspflege im Krankenhaus. Sie ist eine wichtige Leistung, die Sicherheit schafft und Versorgungslücken schließen hilft.
Die Übergangspflege im Krankenhaus greift dann, wenn die eigentliche medizinische Behandlung abgeschlossen ist, eine anschließend notwendige Versorgung aber noch nicht sichergestellt werden kann. Die Betroffenen bleiben in diesem Fall vorübergehend im Krankenhaus und werden dort weiter betreut. Inhaltlich umfasst die Versorgung unter anderem die Gabe der Medikamente, pflegerische Leistungen, Verpflegung sowie bei Bedarf ärztliche Betreuung und ein gut organisiertes Entlassungsmanagement.
Die Übergangspflege im Krankenhaus ist dabei keine Verlängerung der Behandlung, sondern eine eigenständige Leistung der Krankenkasse, die gezielt den Übergang in die nächste Versorgungsform erleichtern soll.
Typisch ist die Übergangspflege nach einem Krankenhausaufenthalt, wenn beispielsweise kein Platz in einer Reha-Einrichtung verfügbar ist oder die Organisation einer häuslichen Pflege mehr Zeit und Aufwand benötigt. Gerade für ältere Menschen bedeutet die Übergangspflege nach einem Krankenhausaufenthalt eine wichtige Absicherung. Sie verhindert, dass Patientinnen und Patienten zu früh entlassen werden und zu Hause nicht ausreichend versorgt sind.
Die Dauer der Übergangspflege ist gesetzlich begrenzt. In der Regel kann die Versorgung für bis zu zehn Tage erfolgen. Diese Zeit wird genutzt, um eine passende Anschlusslösung zu organisieren – sei es die Rückkehr nach Hause mit Unterstützung, ein Platz in einer Pflegeeinrichtung oder eine Rehabilitationsmaßnahme.
Viele wissen gar nicht, dass sie einen Anspruch auf diese Leistung haben. Deshalb ist es ein hilfreiches Entgegenkommen der Kliniken, dass die Patientinnen und Patienten die Übergangspflege im Krankenhausmeist nicht selbstbeantragen müssen.
In der Praxis erfolgt die Organisation über das Entlassmanagement des Krankenhauses. Dort wird geprüft, ob die Voraussetzungen erfüllt sind und ob eine Anschlussversorgung rechtzeitig verfügbar ist. Wenn dies nicht der Fall ist, wird die Klinik die notwendige Übergangspflege im Krankenhaus direkt von selbst beantragen und dokumentieren. Voraussetzung ist, dass der Bedarf nachvollziehbar begründet wird und keine alternative Versorgung möglich ist.
Auf jeden Fall kann es sinnvoll sein, frühzeitig nachzufragen und das Thema aktiv anzusprechen. Wer seine Situation kennt, kann gemeinsam mit dem Klinikpersonal klären, ob es sinnvoll ist, die Übergangspflege im Krankenhaus beantragen zu lassen.
Die klassische Versorgungskette funktioniert nicht immer reibungslos. Pflegeplätze sind knapp, Reha-Einrichtungen oft ausgelastet, und die Organisation häuslicher Hilfe braucht Zeit. An dieser Problematik setzt die Übergangspflege an. Sie überbrückt diese Phase und sorgt dafür, dass Patientinnen und Patienten nicht in eine Versorgungslücke geraten. Nicht nur für ältere Menschen bedeutet das mehr Sicherheit, weniger Stress und eine bessere Genesung.
So wichtig die Übergangspflege im Krankenhaus auch ist, sie bleibt eine zeitlich begrenzte Lösung. Umso entscheidender ist es, die Zeit danach gut zu planen. Ein Hausnotrufsystem von HelpPhone kann dabei eine sinnvolle Ergänzung sein. Nach der Entlassung sorgt es dafür, dass im Notfall jederzeit Hilfe erreichbar ist – sei es nach einem Sturz, bei plötzlichen Beschwerden oder Unsicherheit im Alltag.
Die Kombination aus Übergangspflege im Krankenhaus und einem zuverlässigen Hausnotruf schafft genau das, was viele Menschen brauchen: Sicherheit – im Krankenhaus und darüber hinaus im eigenen Zuhause.