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Die Entscheidung, einen pflegebedürftigen Angehörigen in ein Pflegeheim zu geben, gehört zu den schwierigsten Momenten im Leben vieler Familien, denn der Umzug ins Pflegeheim löst oft Schuldgefühle und Zweifel aus. Dabei ist er manchmal einfach die beste Lösung für alle Beteiligten. Aber woran erkennen Sie, dass der richtige Zeitpunkt für den Umzug ins Pflegeheim gekommen ist? In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Anzeichen für eine Einweisung ins Pflegeheim sprechen und wie Sie den Übergang für alle Beteiligten so angenehm wie möglich gestalten können.
Es gibt Situationen, in denen stößt die häusliche Pflege an ihre Grenzen. Ein deutliches Warnsignal ist, wenn die pflegebedürftige Person aggressiv wird, starken Stimmungsschwankungen unterliegt oder keinen Augenblick mehr gefahrlos unbeaufsichtigt sein kann. Auch wenn sich die Wohnung nicht mehr so sichern lässt, dass Verletzungen ausgeschlossen sind, sollten Sie über eine Einweisung ins Pflegeheim nachdenken.
Besonders belastend für pflegende Angehörige sind Situationen mit starker Inkontinenz. Die körperliche und psychische Belastung durch die Rund-um-die-Uhr-Betreuung übersteigt in solchen Fällen häufig die Kräfte der Familie. Dann ist der Zeitpunkt für eine Einweisung ins Pflegeheim gekommen – ein notwendiger Seniorenumzug nicht aus Versagen, sondern aus Verantwortung.
Die Gesundheit und das Wohlbefinden der pflegenden Angehörigen sind ebenso wichtig wie die des Pflegebedürftigen. Drohen psychische oder körperliche Überlastung, chronische Erschöpfung oder der Verlust des Arbeitsplatzes, auf den die Familie womöglich finanziell angewiesen ist, muss offen und ehrlich über einen Umzug ins Pflegeheim gesprochen werden.
Viele Angehörige zögern aus falsch verstandener Pflichterfüllung zu lange. Dabei hilft ein rechtzeitiger Einzug ins Pflegeheim oft beiden Seiten: Die pflegebedürftige Person erhält professionelle Betreuung rund um die Uhr, und die Familie kann wieder eine entspanntere Beziehung zueinander aufbauen, ohne von der täglichen Pflegelast erdrückt zu werden.
Bevor Sie sich endgültig für eine Einweisung ins Pflegeheim entscheiden, sollten Sie mögliche Alternativen prüfen. Je nach Gesundheitszustand kann eine Tagespflege zunächst zeitweise Entlastung bringen. Für viele Betroffene ist dies eine angenehmere Lösung, weil sie weiterhin zu Hause wohnen können. Zahlreiche soziale Einrichtungen und Behörden machen Beratungsangebote für pflegende Angehörige, die über unterschiedliche Pflegemöglichkeiten informieren.
Wenn sich der Umzug ins Pflegeheim nicht mehr aufschieben lässt, ist es wichtig, rechtzeitig mit den Vorbereitungen zu beginnen. Planen Sie ausreichend Zeit für die Suche nach einem geeigneten Pflegeheim ein und vermeiden Sie Zeitdruck. Ein gut geplanter Seniorenumzug erleichtert den Übergang erheblich.
Gehen Sie beim Gespräch mit dem Betroffenen über den Einzug ins Pflegeheim sehr sensibel vor. Erklären Sie ruhig und verständnisvoll, warum dieser Schritt notwendig ist, und beziehen Sie den Pflegebedürftigen soweit möglich in die Entscheidung ein.
Ein wichtiger Aspekt ist die Finanzierung. Pflegebedürftige erhalten je nach Pflegegrad Unterstützung von der Pflegeversicherung, diese reicht jedoch meist nicht aus, um die Kosten vollständig zu decken. Klären Sie frühzeitig gemeinsam, wer die restlichen Kosten übernimmt und wie die Finanzierung mit eigenen Mitteln gelingen kann.
Die Entscheidung für einen Umzug ins Pflegeheim ist nie leicht, aber manchmal unumgänglich. Achten Sie auf die Warnsignale. Schützen Sie Ihre eigene Gesundheit und planen Sie den Seniorenumzug rechtzeitig. So schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine gute Betreuung Ihres Angehörigen und möglicherweise eine entspanntere Beziehung zueinander.
Und bevor Sie sich ganz sicher sind, dass der Zeitpunkt für eine Einweisung ins Pflegeheim gekommen ist, kann ein Hausnotrufsystem eine wertvolle Übergangslösung sein. Mit so einem Hausnotruf von HelpPhone bleibt Ihr Angehöriger selbstständig in den eigenen vier Wänden und hat gleichzeitig die Sicherheit, im Notfall schnell Hilfe zu erhalten. Dies verschafft Ihnen als pflegenden Angehörigen mehr Freiraum und reduziert die Sorge, während Sie nicht vor Ort sein können.
Ein Hausnotruf kann die häusliche Pflege verlängern und den Übergang ins Pflegeheim unter Umständen weniger dringlich machen. Bei HelpPhone unterstützen wir Sie gerne bei allen Fragen rund um den Hausnotruf von HelpPhone – sprechen Sie uns an!