Wenn im Seniorenalter der Umzug ins Seniorenheim bevorsteht, verändert sich auf einmal vieles. Die vertraute Wohnung wird aufgegeben, der Tagesablauf verändert sich und plötzlich sind viele neue Menschen Teil des Alltags. Selbst wenn die Entscheidung gut überlegt ist, können Vorfreude, Unsicherheit und Abschiedsschmerz gleichzeitig auftreten. Eine sorgfältige Vorbereitung kann dabei helfen, den Übergang ins Pflegeheim zu erleichtern und sich in der neuen Umgebung schneller zu Hause zu fühlen.

Vertraute Dinge ziehen mit um

Ein Lieblingssessel, Bilder, Fotos oder das Radio aus der alten Wohnung können im neuen Zimmer viel bewirken. Persönliche Gegenstände schaffen Vertrautheit und sorgen dafür, dass der Raum nicht wie irgendein Zimmer wirkt.

Ähnliches gilt für Gewohnheiten. Wer morgens gern in Ruhe Zeitung liest oder nachmittags seine Rätsel löst, sollte diese Routinen nach Möglichkeit beibehalten. Gerade in den ersten Wochen können bekannte Abläufe Halt geben.

Natürlich kann bei einem Umzug ins Seniorenheim nicht der gesamte Hausstand mitgenommen werden. Deshalb sollte frühzeitig geklärt werden, welche Möbel und persönlichen Gegenstände Platz finden und was mit dem übrigen Hausrat geschieht. Angehörige können bei diesen Entscheidungen unterstützen, sie sollten die betroffene Person aber möglichst stark einbeziehen.

Kontakte nicht abreißen lassen

Der Einzug bedeutet nicht, dass bisherige Beziehungen aufgegeben werden müssen. Regelmäßige Besuche, gemeinsame Unternehmungen und Telefon- oder Videoanrufe helfen dabei, mit Familie und Freunden verbunden zu bleiben und können dadurch den Übergang ins Pflegeheim erleichtern.

Gleichzeitig bietet das neue Umfeld Gelegenheit, andere Menschen kennenzulernen. Gemeinsame Mahlzeiten, Spielenachmittag, Gymnastik, Singen oder Ausflüge können erste Berührungspunkte schaffen. Niemand muss vom ersten Tag an überall dabei sein. Ein Gespräch beim Essen oder eine gemeinsame Aktivität kann bereits genügen, um langsam Kontakte aufzubauen.

Ein Umzug ins Betreute Wohnen kann eine Alternative sein

Nicht jeder ältere Mensch benötigt die umfassende Unterstützung eines Pflegeheims. In dem Fall kann ein Umzug ins Betreute Wohnen eine Alternative darstellen, wenn ein weitgehend selbstständiges Leben noch möglich ist, zugleich aber bestimmte Hilfen gewünscht werden.

Dabei sollte genau geprüft werden, welche Leistungen tatsächlich angeboten werden. Der Begriff „Betreutes Wohnen“ ist nicht rechtlich geschützt und offiziell definiert, so dass sich die Angebote erheblich unterscheiden. Sie reichen von Seniorenwohnungen mit wenigen zusätzlichen Dienstleistungen bis zu Wohnformen mit Ansprechpartnern, Hausnotruf und weiteren Unterstützungsangeboten.

Geben Sie dem neuen Zuhause eine Chance

Auch bei guter Vorbereitung kann es dauern, bis man sich eingelebt hat. Heimweh oder zunächst das Gefühl, fremd zu sein, sind deshalb kein Zeichen dafür, dass die Entscheidung falsch war. Neue Gesichter und Abläufe werden erst nach und nach vertrauter.

Hilfreich ist es, den neuen Alltag schrittweise kennenzulernen und bei eventuellen Problemen die Mitarbeitenden der Einrichtung anzusprechen. Wer möchte, kann Freizeitangebote ausprobieren und selbst entscheiden, was zu den eigenen Interessen passt.

Schritt für Schritt im neuen Alltag ankommen

Ein Umzug ins Seniorenheim ist ein Einschnitt, der nicht von heute auf morgen verarbeitet werden muss. Eine frühzeitige Planung, vertraute Gegenstände, der Kontakt zu Familie und Freunden und Offenheit gegenüber der neuen Umgebung können den Übergang ins Pflegeheim erleichtern. Entscheidend ist, sich die Zeit zu geben, die man persönlich für das Ankommen braucht.

Ein Hausnotruf gibt auch im neuen Zuhause Sicherheit

Gerade nach dem Umzug ins Seniorenheim oder einem Umzug ins Betreute Wohnen kann ein starkes Gefühl von Sicherheit wichtig sein. Ein Hausnotruf ermöglicht es, im Notfall schnell Hilfe zu rufen, ohne ein Telefon erreichen zu müssen. Das kann besonders dann wichtig sein, wenn ältere Menschen noch weitgehend selbstständig leben oder viel Zeit allein in ihrer Wohnung verbringen.

HelpPhone bietet dafür eine unkomplizierte Lösung. Über den Hausnotruf lässt sich bei einem Sturz, plötzlichem Unwohlsein oder in einer anderen Notsituation schnell Kontakt zur Notrufzentrale herstellen. Das schafft diese Sicherheit im neuen Alltag und entlastet auch die Angehörigen, die dadurch wissen, dass Hilfe im Ernstfall erreichbar ist.